European C Boat Armada an der Salza und Enns

Am Freitag (also einen Tag nach Armadaanfang) trafen wir am frühen Nachmittag am Naturfreunde-Campingplatz in Wildalpen ein. Ein ganzes Areal war für die Stechpaddler reserviert. Die Paddler selbst waren natürlich noch größtenteils auf dem Wasser unterwegs. Also hieß es schnell das Zelt aufbauen und selber ab aufs Wasser!


 

Wir entschieden uns für die Strecke von Brunntal bis zum Campingplatz (Pegel 143).

 

 

Ein 5 km langer WW II-III Abschnitt auf dem Trinkwasser der Wiener.

 

Am Abend spielten dann einige in der „Helli Welli“.

 

Später gabs dann Bilder und einen Film von einer Open Canoe Wildwasser Tour in Mexiko zu sehen. Es waren Befahrungen spektakulärer Wasserfälle, Schluchten und Katarakte bis zum V. Schwierigkeitsgrad zu sehen – die man sonst nur von Kajakern kennt – und das Beste daran: einige Teilnehmer waren bei der Armada an der Salza!

Am nächsten Tag teilte sich die knapp 50 Mann/Frau starke Armada in mehrere Gruppen auf. Ein Teil fuhr den Klausgraben, ein anderer die schwierige Kummerbrückenstrecke der Enns und der Rest den unteren Teil der Salza (manche ab Wildalpen, die meisten ab Fachwerk und andere ab Petrus).

Wir entschieden uns für die Salza (Pegel 154ab Fachwerk (WW II und III) und waren mit 2 Holländern und 2 Deutschen am Weg.

 

Einfahrt in den Lawinenschwall

 

Mitten im Lawinenschwall

 

Schwälle wechseln immer wieder mit…

 

ruhigen Abschnitten auf grünem Wasser…

 

 

 

...weiteren Schwallstrecken…

 

 

 

 

… und zahlreichen Spielstellen.

 

Ulli beendete seine Fahrt mit unserer Gruppe bei der Palfauer Brücke während ich mich einer anderen Gruppe anschloss um auch die Schluchtstrecke (WW III) zu paddeln.

 

In der Schlucht gibt es mehrere Schwallstrecken…

 

… mit Teils riesigen Wellen…

 

 

… und kleinen Stufen …

 

… die scheinbar sogar ein Tandemkanu bzw. dessen Besatzung verschlucken!

 

 

 

Am Sonntag war für die meisten – sowie für uns – der Tag der Abreise gekommen. Es blieb also nur Zeit für eine kurze Paddeltour. Da die Enns auf unserem Heimweg lag, paddelten wir die von uns noch nie befahrene Gstatterbodenstrecke (Pegel 330).

 

 

 Eine mit wuchtigen Abschnitten gespickte WW II-IIIer Strecke die mit extrem eigenartig pilzenden und saugenden, verwirbelten Kehrwässern überraschte..

 

 

..und eine grandiose Aussicht auf das Gesäusegebirge bietet.

 

 

 

 

Das Resümee des Wochenendes:

Es war total lässig einmal so viele Open Boater auf einen Haufen zu sehen. Auch wenn der Großteil besser war als wir hat es irrsinnig Spaß gemacht mit anderen Kanufahrern Wildwasser zu fahren, Erfahrungen auszutauschen, was zu lernen und manchmal einfach nur zu staunen!

Armada – wenns nach mir geht kommen wir sicher wieder!

 

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